Sind Sie auf der Suche nach einem Dalmatiner Welpen, Dalmatiner Mix, Dalmatiner Deckrüden oder möchten Sie einem Dalmatiner In Not helfen? Hier gibt es Dalmatiner Anzeigen.
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Dalmatiner Mix Eddy sucht neues Zuhause
26.02.2019
Göppingen

Dalmatiner Mix Eddy sucht neues Zuhause

Aus familiären Gründen bin ich leider dazu gezwungen, meinen Mischling Eddy abzugeben. Er ist kastriert, gechipt, geimpft und 2 Jahre…
300 € Göppingen
Baden-Württemberg
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26.02.2019
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Warum gibt es Dalmatiner Mischlinge?

Einen Dalmatiner Mix kann es aus zwei unterschiedlichen Gründen geben. Entweder ist der Mischling aus einer zufälligen Verpaarung entstanden, oder es handelt sich um die gezielte Kreuzung von zwei unterschiedlichen Rassen. Handelt es sich um eine geplante Verpaarung, so geschieht dies meist mit dem Vorhaben, das Beste aus beiden Rassen in dem Nachwuchs zu vereinen.

Positive Rassemerkmale beider Paarungspartner sollen demnach bei den Welpen zutage treten. Bei einem Dalmatinermischling könnte z.B. das schöne getupfte Fell ein solches Merkmal sein. Auch weitere äußerliche Attribute können natürlich gewünscht sein. Wie etwa die Größe eines Hundes, seine Verwendbarkeit (Wachhund, Jagdhund etc.), Wesen oder charakterliche Eigenschaften. Einige möchten gerne ein Mix haben, weil sie glauben diese Hunde seien gesünder als reinrassige Vertreter. Wieder anderen ist vielleicht die Sportlichkeit des Dalmatiners zu anspruchsvoll. Die Mischung aus Dalmatiner mit einem weniger lauffreudigen Hund könnte darum bevorzugt sein.

Ein weiterer Grund für einen Dalmatiner Mix ist sicherlich der Gesundheitsaspekt. Es gibt einige dalmatinertypische Erkrankungen, die innerhalb der Rasse etwas gehäuft auftreten. Durch die Einkreuzung von frischem Blut soll die Fitness und Gesundheit demnach verbessert werden. So zumindest die Theorie.


Welche Dalmatiner-Mischlinge gibt es?

Dalmatiner x Border Collie (Bodacion)

Eine explosive Mischung. Dieser Mix wird sicherlich ein absolutes Powerpaket. Viel Auslauf und Beschäftigung sind hier Pflicht und Sie dürfen den Mix keinesfalls nur seines schönen Aussehens wegen kaufen, wenn Sie mit dem Temperament und Bewegungsdrang nicht mithalten können. Es könnten sich außerdem Hüteeigenschaften bei dem Mix zeigen.

Ebenso weist der Border Collie eine große Farbenvielfalt auf, die sich beim Nachwuchs manifestieren kann. Nicht zwingend haben die Welpen darum die typischen Dalmatinerpunkte, wenngleich es natürlich viele Mixe gibt, die diese zumindest teilweise am Körper tragen. Die Welpen haben zudem entweder das glatte Haar des Dalmatiners, oder eher längeres Fell mit Fahnen und Hosen, wie es beim Border Collie typisch ist. Der Bodacion ist sicherlich kein Anfängerhund und eher etwas für sehr aktive und sportliche Menschen.

Dalmatiner x Golden Retriever (Goldmation)

Der Golden Retriever gilt für viele als der Familienhund schlechthin und als kinderfreundlich und treu. Er hat den Will-to-please, arbeitet gerne mit seinem Menschen zusammen und ist freundlich, geduldig und ruhig. Dennoch braucht er als Jagdhund eine gewisse Auslastung, die seinem Naturell entspricht. Kombiniert mit der Lauffreudigkeit des Dalmatiners heißt dies also, Sie werden mit normalen und gemütlichen Gassirunden sicherlich nicht bei Ihrem Goldmation punkten.

Die Felllänge kann auch bei diesem Mix stark variieren. Je nachdem, welche Gene sich durchsetzen, ist das Haar entweder kurz oder mittellang. Dabei hat der Golden Retriever normalerweise eine dichte Unterwolle, was ihn vor kalten Temperaturen schützt. Hitze macht ihm jedoch mitunter zu schaffen. Beim Dalmatiner ist es hingegen umgekehrt. Ohne Unterwolle kann er bei nass-kalten Temperaturen durchaus frieren. Die Farbpalette beim Mischling reicht von Weiß über Creme bis Golden. Oft mit Tüpfelung.

Dalmatiner x Boxer

Diese Dalmatiner-Boxer-Mischlinge können ihre Elterntiere oft nicht verleugnen. Häufig zeigen sich in den Welpen Attribute beider Ausgangsrassen sehr deutlich. Viele Welpen haben beispielsweise den charakteristischen Boxerkopf oder die typische Brustlinie und Bemuskelung dieser Rasse. Zudem zeigen sich die Dalmatiner-Punkte recht häufig, wenn auch nicht überall auf den Körper. Es gibt allerdings auch Nachkommen komplett ohne Tüpfelung und einfarbig. Das Fell der Welpen wird kurz und allgemein recht pflegeleicht werden. Gehaart wird jedoch das ganze Jahr hindurch.

Der Boxer ist ein verspielter, alberner und bewegungsfreudiger Hund. Genau, wie der Dalmatiner ist er sehr selbstbewusst und intelligent. Die Mix-Welpen werden sicherlich sehr athletisch und benötigen ausreichend Beschäftigung und Bewegung, um keine unerwünschten Verhaltensweisen zu entwickeln.

Dalmatiner x Labrador (Dalmador)

Der Labrador wurde ursprünglich für die jagdliche Nutzung gezüchtet und ist ein Experte im Apportieren. Darüber hinaus ist er sehr menschenfreundlich, sozial und absolut familientauglich. Er arbeitet gern, ist dabei geduldig und muss seinen Anlagen entsprechend gefördert und beschäftigt werden. Er ist sanftmütig und freundlich und nicht so sensibel, wie sein getupfter Paarungspartner, der oftmals eigensinnig und stur sein kann. Die Dalmador-Welpen können demnach Jagdinstinkt mitbringen, der sich oftmals erst in der Pubertät zeigt und vorher nicht absehbar ist.

Der Labrador neigt zudem etwas zu Übergewicht und frisst gern und viel. Dem sollte mit gesunder Ernährung und viel Bewegung beim Mischling entgegengewirkt werden. Außerdem wird an die Mixwelpen oftmals das dichte Wasser abweisende Fell mit Unterwolle des Labradors vererbt. Tupfen zeigen sich hingegen entweder nur sehr vereinzelt oder sind total unübersehbar. Dazwischen scheint es wenig zu geben.

Dalmatiner x Corgi (Dalcorgi/Corgmation)

Eine etwas seltsam anmutende Mischung. In den meisten Fällen erben diese Mix-Welpen die Statur des Corgis und die Fellfarbe des Dalmatiners. Die wirkt dann manchmal wie ein Dalmatiner auf viel zu kurzen Beinen. Doch der Dalcorgi sollte keinesfalls unterschätzt werden. Immerhin ist der Corgi ein Arbeitshund, der sowohl Hüte-, Jagd- als auch Wachhundeigenschaften hat. Darüber hinaus kann er ausgesprochen pfiffig sein und bei unzureichender Erziehung auch frech werden.

Obwohl es die kurzen Beine nicht vermuten lassen, ist der Corgi sehr ausdauernd und braucht viel Bewegung. Er ist kein Schoßhund! Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Dalcorgi zu kaufen, sollte also keinen ruhigen und genügsamen Dalmatiner im Kleinformat erwarten. Der kleine Corgi hat eine große Persönlichkeit und ist ausgesprochen selbstbewusst. Darüber hinaus haart er mitunter sehr viel und braucht wie der Dalmatiner regelmäßige Pflege, um die Haarflut im Zaum zu halten.

Dalmatiner x Pudel (Dalmoodle/Dalmadoodle)

Diese Mischung ist wahrlich energiegeladen und benötigt reichlich Bewegung und Beschäftigung. Beide Paarungspartner sind sehr intelligent und lernwillig, allerdings kann die Sturheit des Dalmatiners zutage treten und Konsequenz und Geduld bei der Erziehung unabdingbar machen.

Das Fell der Mischlingswelpen ist oftmals fein und wollig und ähnelt eher der Struktur des Pudels, wenngleich es oftmals nicht ganz so stark gekräuselt ist. Tupfen kommen hingegen sehr häufig vor und verleihen dem Mix einen unvergleichlichen und schönen Look. Manchmal setzt sich jedoch auch das kurze Haar des Dalmatiners durch. Die Pflege des Dalmadoodle wird vermutlich nicht sehr aufwendig, jedoch sind regelmäßiges Bürsten und eventuell sogar Scheren Pflichtprogramm.

Der Mischling wird familientauglich und menschenbezogen werden. Geistige Beschäftigung ist wichtig, genauso wie tägliche körperliche Auslastung.

Welche Kreuzungen mit Dalmatinern gibt es noch?

  • Dalmatiner x Australian Shepherd
  • Dalmatiner x Basset Hound (Bassalmation)
  • Dalmatiner x Shar Pei (Sharmatian)
  • Dalmatiner x Deutscher Schäferhund
  • Dalmatiner x Weimaraner
  • Dalmatiner x Rhodesian Ridgeback
  • Dalmatiner x Jack Russell Terrier

Und natürlich noch viele mehr!


Sind Dalmatiner Hybride und Mischlinge reinrassige Hunde?

Ein Hybridhund ist das Resultat zweier unterschiedlicher reinrassiger Elterntiere. Im Falle eines Dalmatinerhybrids ist die Mutterhündin oder der Deckrüde also ein Dalmatiner und der andere Paarungspartner ein Vertreter einer anderen Rasse. Bei Hybriden wird immer eine geplante Verpaarung vorgenommen. Manchmal ist auch die Rede von Designerhunden, weil eben ein neuer Typ Hund kreiert werden soll. Mit den entstandenen Welpen wird normalerweise jedoch nicht weitergezüchtet.

Einige Züchter von Designerhunden sind sogar so ehrgeizig und möchten eine vollkommen neue Rasse etablieren und streben um dessen Anerkennung durch einen Verein oder sogar durch den FCI. Bis es so weit ist, müssen sich bestimmte äußerliche und charakterliche Merkmale jedoch über Generationen hinweg festigen und die Nachkommen immer einem gewissen Idealbild entsprechen, was sich in einem Rassestandard niederschreiben und als „Blaupause“ nutzen lässt. Dies kann viele Jahre bzw. Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

Ein reinrassiger Hund definiert sich also vor allem über seine Abstammung (Ahnentafel) und den gültigen Rassestandard. Ein Mischling muss hingegen nicht zwangsläufig bestimmte Wesensmerkmale oder äußerlichen Eigenschaften aufweisen. Ein Mischling oder auch Hybrid wird demnach auch niemals gültige Papiere bekommen, da die Zuchtvereine auf die Reinzucht ausgelegt sind und es für die Mixe keinen allgemein gültigen Rassestandard gibt.

Als Mischling werden übrigens streng genommen alle Hunde bezeichnet, die mehr als drei Rassen in sich vereinen und/oder eher das Ergebnis eines ungeplanten (also zufälligen) Deckaktes sind. Also sogenannte „Senfhunde“ oder „Promenadenmischungen“. Manchmal wird vielleicht auch einfach nur aus “Spaß“ ein Dalmatiner mit einem anderen Hund gekreuzt, beispielsweise, weil jemand dem alten Märchen aufgesessen ist, dass eine Hündin mindestens einmal im Leben Welpen gehabt haben sollte. Dies ist jedoch nachweislich Unsinn.


Sind Dalmatiner Mischlinge gesünder als reinrassige Hunde?

Kommt darauf an. Tatsächlich sind die Hybride in der ersten Generation (F1-Generation) tatsächlich meist gesünder, als ihre beiden Ausgangsrassen. Diesen Nachkommen wird eine höhere Leistungs- und Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten nachgesagt. In der Genetik wird dies als Heterosis Effekt bezeichnet und dieser Vorteil sowohl in der Tierzucht, als auch in der Pflanzenzucht angewendet. Dieser Leistungsschub verliert sich allerdings schnell wieder, wenn diese Hybride sich selbst fortpflanzen.

Allgemein kann sich diese Aussage allerdings nicht auf alle Mischlinge übertragen lassen. Diverse Studien haben gezeigt, dass die meisten Mixe nicht mehr oder weniger im Wartezimmer der Tierarztpraxen sitzen, als ihre reinrassigen Artgenossen. Zwar weist ein Dalmatiner Mischling eine größere genetische Vielfalt auf, allerdings schlummern in seinem genetischen Code theoretisch die Erbkrankheiten von beiden Elterntieren. Der Mix kann demnach nur so gesund sein, wie die Ausgangsrassen, aus denen er entstanden ist.

Besitzen beide Paarungspartner beispielsweise die genetische Veranlagung für ein und dieselbe Krankheit, so ist es gut möglich, dass sich diese Erbkrankheit auch in den Nachkommen manifestieren wird. Birgt hingegen nur ein Kreuzungspartner das Risiko für eine Erkrankung, wird die Wahrscheinlichkeit für die Vererbung etwas herabgesetzt.

Es hängt natürlich auch sehr stark davon ab, mit wem der Dalmatiner gekreuzt wird. Selbst bei reinrassigen Hunden gibt es große Qualitätsunterschiede. Hat der Paarungspartner zum Beispiel eine Zuchtprüfung abgelegt? Entspricht er dem Rassestandard? Gab es im Vorfeld des Deckaktes Gesundheitsuntersuchungen? Hat der andere Hund Papiere?


Worauf sollte ich achten, wenn ich einen Dalmatiner Mix kaufen möchte?

Je nach Paarungspartner kann so ein Dalmatiner Mix schon eine echte Überraschung für seine zukünftigen Besitzer sein. Nicht immer ist das Ergebnis einer Verpaarung nämlich absolut absehbar. Im Gegenteil. Selbst im gleichen Wurf kann es große Unterschiede hinsichtlich Aussehen, Charakter, Fellbeschaffenheit, Farbe und Wesen geben. Der Winzling eines Wurfs muss nicht der Kleinste bleiben, und während einige womöglich die schöne Tüpfelung des Dalmatiners geerbt haben, sehen andere vielleicht gar nicht so aus, als hätte überhaupt ein Dalmatiner mitgemischt.

Gewünschte Attribute werden also nicht zwangsläufig an die Welpen weitergegeben. Es können sich demnach auch eher unliebsame Eigenschaften manifestieren. Nicht immer erhält so ein Dalmatinermischling also das Beste aus beiden Welten, da sich nicht alle gewünschten Vorzüge immer und im vollen Umfang bei der Nachzucht ausbilden bzw. zeigen müssen.

Wer zumindest eine ungefähre Vorstellung davon haben möchte, wie sein Dalmi Mix später einmal aussieht, wie groß er wird und wie sein Wesen sein könnte, der muss sich eingehend mit beiden verpaarten Rassen auseinandersetzen. Was sind die jeweiligen Vorzüge und Nachteile dieser Rasse? Können Sie mit dem möglichen Temperament umgehen? Eine Kreuzung aus Dalmatiner und Border Collie oder Australian Shepherd ist sicherlich sehr agil und ausgesprochen anspruchsvoll. Sind Sie bereit dafür? Auch die Verpaarung mit einem weniger sportlichen Hund muss nicht zwangsläufig zu einem ruhigeren Mischling führen.

Zudem sollte bei etwas ungewöhnlichen Dalmatiner Mischlingen, wie etwa dem Corgi-Dalmatiner-Mix, ein wenig Geduld mitgebracht werden. Wie groß der Hund wird, zeigt sich oftmals erst mit der Zeit. Gleiches gilt allgemein für Wesens- und Charaktermerkmale von Mischlingen. Erbt der Dalmatiner-Mix vom nicht gepunkteten Elternteil womöglich Jagdtrieb, Hüte- oder Wachhundeigenschaften?

Sie sollten sich nach eingehender Studie der Ausgangsrassen also trotzdem nicht auf bestimmte schöne und gewünschte Attribute bei Ihrem Mix festlegen oder sich Ihren Traumhund in Ihrer Fantasie zusammenbasteln.

Es könnte dennoch ganz anders kommen und vielleicht warten ein paar Überraschungen auf Sie. Lassen Sie sich einfach ein Stück weit auf das Abenteuer Mischling ein und nehmen Sie Ihren Mix so, wie er eben ist: Sicherlich absolut toll und einzigartig.

Haben Sie ein Foto von einem Dalmatiner Mischling? Gerne würde ich Ihr Foto hier veröffentlichen! Bitte schreiben Sie mir: info@dalmatinerseite.de

 

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